alfredkubin

 

* 10.4.1877     Alfred Kubin     t 20.8.1959

Biographische Daten

Vater: Friedrich Franz Kubin, Offizier der k.u.k Armee, später Obergeometer i. Staatsdienst

Mutter: Johanna Jenny geb. Kletzl, Pianistin.

Kubin verbringt seine Kindheit in Salzburg bzw. in Zell am See. Er erleidet eine Nervenkrise, als die Mutter 1887 stirbt. Nach dem einjährigen Besuch der Kunstgewerbeschule in Salzburg beginnt Kubin im Jahr 1892 eine Photographenlehre beim Schwager seines Vaters in Klagenfurt. 1896 Selbstmordversuch am Grab der Mutter. Der Wehrdienst wird durch eine schwere Nervenkrankheit beendet. Von 1898 bis 1901 Besuch der privaten Kunstschule Schmidt-Reute bzw. der Kunstakademie in München.Erste Ausstellung bei Paul Cassirer in Berlin im Jahr 1902. Ein Jahr später wird die von Hans von Weber publizierte Mappe mit 15 Lichtreproduktionen nach Zeichnungen in einer Auflage von 1000 Exemplaren veröffentlicht. Eine weitere schwere seelische Krise wird durch den Tod von Kubins Braut Emmy Bayer ausgelöst. 1904 Heirat mit Hedwig Gründler, geb. Schmitz. Reisen nach Südafrika, Italien und Paris. Juni 1906 erwirbt der Künstler das Anwesen Zwickledt bei Wernstein am Inn. 1908 erscheint nach einer Reise zusammen mit Fritz von Herzmanovsky-Orlando durch Oberitalien der phantastische Roman "Die andere Seite".
Alfred Kubin ist Mitglied der "Neuen Künstlervereinigung München" (1909), der Münchner Künstlervereinigung "Blauer Reiter" (1912), der preußischen Akademie der Künste in Berlin (1930) bzw. der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1949).
Die erste Personalausstellung bei Goltz in München wird im Jahr 1921 gezeigt. 1937 präsentiert die Wiener Albertina eine große Retrospektive zum 60. Geburtstag. 1947 wird die von Wolfgang Gurlitt gegründete Neue Galerie der Stadt Linz mit einer Alfred Kubin-Ausstellung eröffnet.
Der Künstler erhält zahlreiche Preise und Auszeichnungen: u.a. Österr. Staatspreis für bildende Kunst, Preis der Biennale von Venedig sowie Sao Paulo. Alfred Kubin wird zum Professor ernannt, er ist Ehrenbürger der Stadt Linz und erwirbt zwei Jahre vor seinem Tod das große Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft. Am 20. August 1959 stirbt der Künstler in Zwickledt, OÖ.
Das Oberösterreichische Landesmuseum verfügt über die weltweit größte Sammlung an Einzelblättern, Druckgraphiken und Skizzenbüchern von Alfred Kubin. Diese Bestände konnten durch die Werke Kubins aus der Sammlung Rombold um bedeutende Blätter erweitert werden.

Werke:

 

 Kubin Every Night a Dream Visits Us 1902  Kubin THe Raod to Hell 1900  

www.alfred-kubin.com

 

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